Patientenverfügung

 

Das Gesetz der Patientenverfügung auf Spanisch (Testamento Vital) wurde am 14. November 2002 eingeführt 41/2002. Wer kann so eine Patienteverfügung verfassen ? Jeder geschäftsfähige Erwachsene, der frei handeln kann.
testimonio vital

Voraussetzungen:
-Es muss in einem Büro der Seguridad Social, einem Gesundheitszentrum oder einem Krankenhaus hinterlegt werden vor einem Staatsbeamten.
- Vor 3 Erwachsenen (2 von ihnen sollten nicht verwandt sein und auch keine finanzielle Bindung haben)
In der Sprache des Landes verfasst oder  eine geschworene Übersetzung.
Wo kann es hinterlegt werden
- Im Krankenhaus wo der Patient behandelt wird.
Eine Vertrauensperson kann gegenüber Ärzten Entscheidungen über Leben und Tod treffen
In dieser Verfügung können Maßnahmen angeordnet werden, betreffend der Behandlungsmethoden wie: lebensverlängernde Maßnahmen, künstliche Ernährung, Anschluss an die Herz- Lungen- Maschine. Es können aber auch Regelungen definiert werden, die erst nach dem Tod des Patienten gültig werden. Schon zu Lebzeiten kann er festlegen, ob seine Organe zur Spende freigegeben werden oder auf welche Weise die sterblichen Überreste bestattet werden sollen. Die Entscheidungen der Vertrauensperson dürfen nicht gegen das Gesetz verstoßen. Bei der Verfügung entscheidet sich der Patient nicht behandelt zu werden und nicht ausdrücklich zu sterben, ein feiner Unterschied zwischen einer erlaubten und einer verbotenen Handlung. Es darf nichts drinstehen, die im spanischen Gesetz nicht verankert ist wie : Euthanasie.Das spanische Gesetz erlaubt dies nicht und deshalb darf nichts dergleichen erwähnt werden.

  • Rui Filipe Gutschmidt

    Ja, im konservativ-katholischem Spanien ist das so. Keine Euthanasie! Ich meine halt, dass die Religion nicht allen aufgezwungen werden darf.

  • Rui Filipe Gutschmidt

    In Portugal ist die Diskussion im Gang, da viele eine liberale Regelung wünschen.